Yellostone Spachtelbelag
Spachtelbelag ohne Zement
Die Optik von Mikrozement, ohne das, was ihn reißen lässt.
Der Yellostone Spachtelbelag ist ein mineralischer Dekorbelag, dessen Bindemittel keinen Zement enthält. Genau das verhindert Risse: Ohne Zement schwindet die Schicht beim Aushärten nicht. Er wird in 2 bis 3 mm auf den Bestand aufgetragen, am Boden, an der Wand, in der Dusche und auf der Arbeitsplatte.
Warum klassischer Mikrozement Risse bekommt
Die meisten Mikrozemente und Spachtelbeläge basieren auf Zement. Beim Abbinden und Trocknen verliert der Zement Wasser, und die Schicht schwindet. Bei 2 oder 3 mm, fest verbunden mit einem Untergrund, der selbst nicht schwindet, erzeugt dieses Schwinden Spannungen. Sie lassen feine Haarrisse entstehen, manchmal erst Wochen nach der Verarbeitung.
Was den Zement ersetzt
Das Yellostone-Bindemittel ist mineralisch und nicht hydraulisch: Es härtet nicht durch eine Reaktion mit Wasser aus, wie Zement es tut. Die Masse bleibt leicht elastisch und folgt ihrem Untergrund, statt gegen ihn zu schwinden.
Der Spachtelbelag kommt als Paste im Eimer: kein Pulver anzurühren, kein Wasser abzumessen. Er trocknet im Eimer nicht ein und ist frostfrei gelagert mindestens 8 Monate haltbar.
Prüfwerte und Klassifizierungen
- Bodennutzung: U3 P3 E3 C2 (französische UPEC-Klassifizierung: Abrieb, Eindruck, Wasser, Chemikalien). Geeignet für Wohnräume wie für stark frequentierte Geschäfte.
- Estrichmörtel nach EN 13813: CT-C25-F4 (Druck- und Biegezugfestigkeit).
- Zugfestigkeit: mindestens 1,5 N/mm².
- Brandverhalten: Bfl-s1 (EN 13501-1): sehr begrenzter Beitrag zum Brand, geringe Rauchentwicklung.
- Raumluft: EMICODE EC1, die Klasse mit den geringsten Emissionen. Der Lack ist wasserbasiert.
Quellen: technisches Datenblatt des Spachtelbelags (YS-FT-BCM-001, Revision 03, April 2026) und Klassifizierungsbericht zum Brandverhalten IFTH Nr. 16-01513 L (2023, gültig bis 2028).
Was er nicht kann
- Er stabilisiert keinen Untergrund, der sich bewegt. Eine gerissene Bodenplatte oder ein nachgebender Holzboden wird vor dem Auftrag saniert: Der Spachtelbelag folgt seinem Untergrund, er repariert ihn nicht.
- Er kommt nicht auf feuchten Untergrund. Feuchte des Untergrunds: höchstens 5 %. Mindesttemperatur bei der Verarbeitung: 10 °C.
- Sein Lack braucht Pflege. Rechnen Sie je nach Beanspruchung alle 3 bis 5 Jahre mit einer Auffrischung.
Verarbeitung in Kürze
Haftgrundierung, drei Schichten Spachtelbelag, dann zwei Schichten Lack, in Geschäften drei. Rechnen Sie mit 4 bis 5 Arbeitstagen. Bei 20 °C verträgt die Oberfläche nach 3 Tagen Wasser und ist nach 7 Tagen voll belastbar. Bei 10 °C verdoppeln sich die Zeiten.
Je nach Projekt: Boden, Bad und Dusche, auf Fliesen oder Arbeitsplatte.
Auf welchen Untergründen lässt sich Spachtelbelag auftragen?
| Untergrund | Eignung | Wichtigste Voraussetzung |
|---|---|---|
| Zementestrich oder Betonplatte | Geeignet | Tragfähig, trocken, stabil und vorbereitet |
| Fußbodenheizung | Geeignet nach Aufheizprotokoll | Aufheizen, Stabilität und Bewegungsfugen beachten |
| Vorhandene Fliesen | Möglich nach Prüfung | Haftung, Stabilität, Anschliff und passende Grundierung |
| Gipskarton an der Wand | Geeignet | Steife Platten, verspachtelte Plattenstöße und Vorbereitung |
| Holz oder Holzwerkstoffplatten | Geeignet, außer Massivholz | Formstabilität und Qualität der Verbindungen (verschraubt und verklebt) |
| Terrakotta oder feuchter Untergrund | Nicht empfohlen auf Untergründen mit tief eingedrungenem altem Öl oder Wachs. Feuchte max. 5 % | Vorherige Prüfung von Oberfläche und Feuchte ist Pflicht |
Häufige Fragen
Ist das ohne Zement überhaupt noch Mikrozement?
Der Begriff beschreibt vor allem eine Optik und eine Technik: ein mineralischer Belag von 2 bis 3 mm, mit der Kelle geglättet und mit Lack geschützt. Wir nennen unseren Belag Spachtelbelag, weil er keinen Zement enthält: dieselbe Optik, ohne den Zement, der Risse verursacht.
Was ist der Unterschied zu klassischem Mikrozement?
Klassischer Mikrozement basiert auf Zement, wie die meisten Spachtelbeläge. Der Yellostone Spachtelbelag hat dieselbe Optik und dieselbe Schichtdicke, mit einem zementfreien mineralischen Bindemittel, das nicht schwindet.
Ist er belastbar genug für einen Boden?
Ja. Nach der französischen UPEC-Klassifizierung ist er in U3 P3 E3 C2 eingestuft, dazu CT-C25-F4 (EN 13813), für Wohnräume wie für stark frequentierte Geschäfte.
Kann man ihn auf Fußbodenheizung auftragen?
Ja. Die Heizung muss 24 bis 48 Stunden vor der Verarbeitung eingeschaltet worden sein.
